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Blog - Deliverable Management

 

Deliverable Management:

Typen und Beziehungen

Lieferleistungen, Artefakte, Deliverables … Es gibt viele verschiedene Begriffe, um die Punkte auf einer Zeitachse zu markieren, an denen wir etwas Greifbares erreichen wollen. 

Ist es sinnvoll diese Dinge aufzuschreiben? Wir sagen: Auf jeden Fall und das auch noch gesondert, also nicht nur im Projektzeitplan! 

Grundsätzlich sind Deliverables messbar, spezifisch und meistens das Ergebnis einer Aktivität. Doch sie sind auch visuelle Zeichen auf dem Weg zum Projektziel. Gerade in Projekten mit wenig sichtbaren Veränderungen, wie bspw. Veränderung in Backend-IT-Systemen, können diese Zeichen die Motivation des Teams heben bzw. hochhalten. Durch ihre temporäre Gültigkeit – wenn sie fertig sind, kann mit anderen Dingen begonnen werden – sind Deliverables keine Projektziele an sich. Vielmehr helfen sie, irrelevante Arbeit zu identifizieren und die Arbeit des Projektteams auf das Ziel zu fokussieren. Ein Deliverable, dessen Erstellung nicht zur Zielerreichung beiträgt, kostet höchstwahrscheinlich unnötig Zeit und Arbeit, also sollte sich das Projekt auf die Deliverables konzentrieren, die in Richtung des Ziels zeigen. Deliverables sind quasi die Treppenstufen auf dem Weg zum nächsten Stockwerk und schaffen eine Transparenz für das Team und die Stakeholder. Wer diese Transparenz nutzen möchte, ist mit einer Deliverable-basierten Projekt-Planung gut beraten. Diese kann sowohl in einem Phasen-Ansatz nach dem Software Development Lifecycle (SDLC) als auch im Rahmen einer Work Breakdown Structure (WBS) aufgesetzt werden.  

Der Vorteil einer Deliverable-basierten Planung? Ein vergleichsweise einfaches Tracking und Reporting des Gesamtprojektes anhand der (Erreichung der) Lieferobjekte. Im Idealfall sind alle Aktivitäten und Aufgaben innerhalb des Projektes Teil eines Deliverables. Aktivitäten und Aufgaben, für die das nicht zutrifft, sollten hinterfragt werden, da sie ggf. nicht hilfreich oder sogar hinderlich für den Projekterfolg sein könnten.  

 

Key Facts: 

  • Deliverables die nicht zur Zielerreichung beitragen, sollten kritisch hinterfragt werden, da ihre Erstellung irrelevant sein und somit unnötig Zeit und Arbeit kostet könnte 

  • Deliverable-basiertes Project Scheduling bietet ein besseres Tracking und Reporting des Gesamtprojektes 

  • Deliverable-basierte Projektplanung ist flexibel und kann über einen Phasen-Ansatz (SDLC), im Rahmen einer Work Breakdown Structure oder anderen Ansätzen erfolgen