DSGVO Grundlagen
Die DSGVO Grundlagenschulung
- Live-Online in Teams
- 1 Tag
- Deutsch
- Teilnahmebestätigung
- mit LinkedIn-Badge
Die Schulung vermittelt dir die Grundlagen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO): Grundsätze und Rechtmäßigkeit der Verarbeitung, Rechte der betroffenen Personen, Pflichten von Verantwortlichen und Auftragsverarbeitern, technische und organisatorische Maßnahmen sowie den Umgang mit Datenpannen. Fallbeispiele und Übungen helfen dir, das Gelernte anzuwenden.

Überblick
Das erwartet dich
Das lernst du
- Sicherstellung der Einhaltung der DSGVO-Anforderungen in deinem Unternehmen
- Vermeidung hoher Bußgelder und rechtlicher Konsequenzen
- Optimierung von Datenschutzprozessen zur Verbesserung der betrieblichen Abläufe
- Schaffung eines Datenschutzbewusstseins innerhalb deiner Organisation
- Konkrete Handlungsempfehlungen und Lösungen für den Arbeitsalltag
Zielgruppe
Die Schulung richtet sich an folgende Personengruppen:
- Datenschutzbeauftragte
- Geschäftsführer und Führungskräfte
- IT-Fachleute
- Mitarbeiter in den Bereichen Compliance, Recht, und Risikomanagement
- Alle, die in ihrem beruflichen Umfeld mit personenbezogenen Daten arbeite
Voraussetzungen
Teilnehmer benötigen keine speziellen Vorkenntnisse im Datenschutzrecht, sollten jedoch ein grundlegendes Verständnis für rechtliche und organisatorische Zusammenhänge mitbringen. IT-Kenntnisse sind von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich.
- Live-Online in Microsoft Teams
- Digitaler Teilnahme-Badge für LinkedIn
- Erfahrene Trainer aus der Praxis
- Teilnahmebestätigung
- Unterlagen als PDF
Termine & Buchung
Termin wählen
Termin 21.12.2026Mo
- 09:00 – 17:00 Uhr
- Live-Online (Teams)
AusgebuchtAnmeldeschluss 14. Dezember 2026590 €zzgl. MwSt.Warteliste anfragen AusgebuchtTermin 01.02.2027Mo
- 09:00 – 17:00 Uhr
- Live-Online (Teams)
AusgebuchtAnmeldeschluss 25. Januar 2027590 €zzgl. MwSt.Warteliste anfragen Ausgebucht
Alle Preise pro Person zzgl. gesetzlicher MwSt. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer (§ 14 BGB).
Firmeninterne SchulungDSGVO Grundlagen exklusiv für dein Team – zu deinem Wunschtermin.Inhouse anfragenInhalt
Die DSGVO Grundlagen Schulung vermittelt fundamentales Wissen über die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die seit dem 25. Mai 2018 in der Europäischen Union gilt. Die Schulung umfasst folgende zentrale Themen:
- Einführung in die DSGVO: Hintergrund und Ziele der Verordnung, rechtlicher Rahmen
- Rechte und Pflichten: Rechte der betroffenen Personen, Pflichten der Verantwortlichen und Auftragsverarbeiter
- Verarbeitung personenbezogener Daten: Prinzipien, rechtmäßige Verarbeitung, Einwilligungserfordernisse
- Technische und organisatorische Maßnahmen: Datenschutz durch Technikgestaltung (Privacy by Design) und datenschutzfreundliche Voreinstellungen (Privacy by Default)
- Meldepflichten und Datenpannen: Umgang mit Datenschutzverletzungen und Meldepflichten an die Aufsichtsbehörde
- Sanktionen und Bußgelder: Konsequenzen bei Verstößen gegen die DSGVO
- Praxisbezogene Fallbeispiele und Übungen: Vertiefung der theoretischen Grundlagen
Nutzen
Die Schulung bietet zahlreiche Vorteile:
- Sicherstellung der Einhaltung der DSGVO-Anforderungen in deinem Unternehmen
- Vermeidung hoher Bußgelder und rechtlicher Konsequenzen
- Optimierung von Datenschutzprozessen zur Verbesserung der betrieblichen Abläufe
- Schaffung eines Datenschutzbewusstseins innerhalb deiner Organisation
- Konkrete Handlungsempfehlungen und Lösungen für den Arbeitsalltag
Agenda & Ablauf
- 1
Begrüßung und Einführung
- 2
Modul 1: Grundlagen und rechtlicher Rahmen
- Historie des Datenschutzes
- Wichtige Begriffe und Definitionen
- 3
Modul 2: Rechte und Pflichten
- Rechte der betroffenen Personen
- Pflichten der Verantwortlichen und Auftragsverarbeiter
- 4
Modul 3: Technische und organisatorische Maßnahmen
- Datenschutztechnologien
- Sicherheitsstrategien und –maßnahmen
- 5
Modul 4: Meldung und Sanktionen
- Verfahren bei Datenschutzverletzungen
- Bußgelder und Sanktionen
- 6
Modul 5: Praxisbezogene Übungen
- Case Studies und Gruppenarbeit
- Diskussion und Erfahrungsaustausch
- 7
Q&A und Abschlussdiskussion
- Klärung offener Fragen
- Feedback und Abschluss
Prüfung & Zertifizierung
Am Ende der Schulung besteht die Möglichkeit, eine Prüfung abzulegen, um das erworbene Wissen zu überprüfen und zu zertifizieren. Die Prüfung umfasst Multiple-Choice-Fragen sowie praxisbezogene Aufgaben. Bei erfolgreichem Bestehen erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat, das ihre Kenntnisse nachweist und ihre Qualifikation für datenschutzrelevante Aufgaben bestätigt.
Mit dieser Schulung bist du gut vorbereitet, um den Anforderungen der DSGVO gerecht zu werden und den Datenschutz in deinem Unternehmen wirksam umzusetzen.
Zur Teilnahmebestätigung erhältst du einen digitalen Badge nach dem Standard Open Badges 3.0. Du fügst ihn direkt aus dem campus deinem LinkedIn-Profil hinzu oder teilst ihn als Beitrag; über unsere Prüfseite lässt er sich jederzeit verifizieren.
Digitaler Nachweis
So sieht dein Badge aus
Nach der Schulung bekommst du deine Teilnahmebestätigung zusätzlich als digitalen Badge – zum Teilen auf LinkedIn, in Bewerbungen oder in der E-Mail-Signatur.
- Nach dem offenen Standard Open Badges 3.0
- Direkt aus dem campus zu deinem LinkedIn-Profil hinzufügen
- Jederzeit online prüfbar über die Nachweisseite
Stimmen
Das sagen Teilnehmende
„Eine Datenschutzschulung, die nicht nur Gesetzestexte wiedergibt. Die Inhalte waren verständlich aufbereitet, praxisorientiert und direkt auf typische Fragestellungen aus dem Unternehmensalltag übertragbar.“
Amir M., Datenschutzkoordinator
DSGVO Grundlagen FAQs
Bekomme ich einen digitalen Badge für LinkedIn?
Ja. Für deine Teilnahme (ab 80 % Anwesenheit) erhältst du einen digitalen Badge nach dem Standard Open Badges 3.0. Du fügst ihn direkt aus dem campus deinem LinkedIn-Profil unter „Lizenzen und Zertifikate“ hinzu oder teilst ihn als Beitrag. Über unsere Prüfseite kann jeder die Echtheit bestätigen.
Was ist die DSGVO und warum ist sie wichtig?
Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist eine EU-weite Regelung zum Schutz personenbezogener Daten. Sie legt fest, wie Unternehmen und Organisationen Daten verarbeiten und speichern dürfen, damit die Rechte der Betroffenen gewahrt bleiben.
Was sind technische und organisatorische Maßnahmen (TOMs)?
TOMs sind Maßnahmen, mit denen Unternehmen personenbezogene Daten schützen. Dazu gehören technische Lösungen wie Verschlüsselung oder Zugriffskontrollen und organisatorische Regelungen wie Berechtigungskonzepte, Richtlinien oder Schulungen.
Welche Folgen drohen bei Verstößen gegen die DSGVO?
Verstöße können hohe Bußgelder und rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Möglich sind Geldbußen von bis zu 20 Millionen Euro oder 4 % des weltweiten Jahresumsatzes, je nachdem, welcher Betrag höher ist.
Wie hilft mir die Schulung im Arbeitsalltag?
Du bekommst konkrete Handlungsempfehlungen, um die DSGVO-Vorgaben im Alltag umzusetzen, Datenpannen zu vermeiden und Datenschutzprozesse zu verbessern.
Werden die rechtlichen Grundlagen ausführlich behandelt?
Ja. Besonders die Rechte der betroffenen Personen und die Pflichten von Verantwortlichen und Auftragsverarbeitern werden ausführlich besprochen.
Welche Rechte haben betroffene Personen nach der DSGVO?
Unter anderem das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung und Einschränkung der Verarbeitung. Außerdem können sie der Verarbeitung widersprechen und haben ein Recht auf Datenübertragbarkeit. Eine Einwilligung können sie jederzeit widerrufen, und sie können sich bei der Aufsichtsbehörde beschweren.
Wie wird eine Einwilligung eingeholt und dokumentiert?
Eine Einwilligung muss freiwillig, für einen bestimmten Zweck, informiert und unmissverständlich erteilt werden – meist schriftlich oder elektronisch. Sie wird dokumentiert, damit das Unternehmen nachweisen kann, dass sie vorliegt. Die betroffene Person kann sie jederzeit widerrufen.
Was sind die Aufgaben eines Datenschutzbeauftragten?
Der Datenschutzbeauftragte überwacht die Einhaltung der Datenschutzvorgaben, sensibilisiert und schult Mitarbeitende und berät das Unternehmen in Datenschutzfragen. Er ist Ansprechpartner für Betroffene und arbeitet mit der Aufsichtsbehörde zusammen. Bei Datenschutz-Folgenabschätzungen berät er; die Meldung von Datenschutzverletzungen und das Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten liegen dagegen in der Verantwortung des Unternehmens.
Wie wird ein Datenschutzmanagementsystem (DSMS) aufgebaut?
Zuerst werden die relevanten Datenschutzanforderungen ermittelt und ein Datenschutzkonzept entwickelt. Dazu gehören Richtlinien, Prozesse und Verantwortlichkeiten sowie technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz personenbezogener Daten. Danach folgen die Schulung der Mitarbeitenden sowie regelmäßige Überprüfungen und Audits, um die Einhaltung der DSGVO sicherzustellen und das System laufend zu verbessern.
Welche bewährten Vorgehensweisen gibt es für die Umsetzung der DSGVO?
Ein guter Start ist eine gründliche Bestandsaufnahme: Welche personenbezogenen Daten gibt es, und wie werden sie verarbeitet? Dazu kommen Datenschutzrichtlinien, die Schulung der Mitarbeitenden und Datenschutz-Folgenabschätzungen, wo sie nötig sind. Außerdem braucht es klare Prozesse für Einwilligungen, Datenminimierung und Betroffenenrechte sowie Sicherheitsmaßnahmen gegen Datenverlust und Missbrauch.
Welche Rolle spielen Schulungen für die Datenschutzkultur im Unternehmen?
Eine zentrale: Schulungen machen Mitarbeitenden die Anforderungen der DSGVO und die Bedeutung des Datenschutzes bewusst. Sie sensibilisieren für den richtigen Umgang mit personenbezogenen Daten und für datenschutzrechtliche Risiken. Regelmäßige Schulungen tragen dazu bei, dass Datenschutzvorgaben dauerhaft eingehalten werden – und stärken das Vertrauen von Kunden und Partnern.
Wie bleibt die Schulung bei Entwicklungen rund um die DSGVO aktuell?
Wir aktualisieren die Schulung regelmäßig und greifen neue rechtliche Anforderungen, Gerichtsurteile und Entwicklungen aus der Praxis auf – etwa mit aktualisierten Fallbeispielen und Inhalten. So bist du auf dem aktuellen Stand der gesetzlichen Vorgaben.
Welche Tools und Technologien unterstützen die DSGVO-Compliance?
Zum Beispiel Software für die Verwaltung von Einwilligungen, Datenschutz-Folgenabschätzungen und das Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten. Datenschutzmanagement-Plattformen helfen, Verarbeitungen zu dokumentieren und Risiken im Blick zu behalten. Außerdem unterstützen Verschlüsselungs- und Anonymisierungstools, Data-Loss-Prevention-Systeme (DLP) und Systeme zur Erkennung von Datenschutzverletzungen.
Wie unterscheidet sich die DSGVO von anderen Datenschutzgesetzen weltweit?
Die DSGVO stellt strenge Anforderungen an Einwilligung, Datenverarbeitung und den Schutz der Betroffenenrechte. Im Vergleich zum kalifornischen CCPA (California Consumer Privacy Act) oder zum brasilianischen LGPD (Lei Geral de Proteção de Dados) betont sie stärker die Rechenschaftspflicht und verlangt, dass Unternehmen ihre Datenschutzpraxis detailliert dokumentieren. Außerdem gilt sie auch für Unternehmen außerhalb der EU, wenn sie Personen in der EU Waren oder Dienstleistungen anbieten oder deren Verhalten beobachten – damit reicht sie weiter als viele nationale Gesetze.
Welche Rolle spielen Schulungen bei der Einführung von Datenschutzrichtlinien?
Eine entscheidende: Schulungen erklären den Mitarbeitenden die Anforderungen und Grundsätze der Datenschutzgesetze wie der DSGVO. Sie stärken das Bewusstsein für Datenschutz und sorgen dafür, dass die Unternehmensrichtlinien richtig umgesetzt werden. Mit praxisnahen Anleitungen für den sicheren Umgang mit personenbezogenen Daten fördern sie eine Kultur der Compliance und helfen, Fehler und Verstöße zu vermeiden.
Welche Rolle spielen Schulungen bei der Entwicklung von Datenschutzstrategien?
Eine wesentliche: Sie sensibilisieren Mitarbeitende für die Bedeutung des Datenschutzes und vermitteln das Wissen, um datenschutzkonforme Strategien umzusetzen. Alle Beteiligten verstehen die strategischen Ziele und die rechtlichen Anforderungen und können sie richtig anwenden. Außerdem helfen Schulungen, konkrete Maßnahmen zur Risikoerkennung, Datenminimierung und Einhaltung der Richtlinien zu entwickeln und in der Unternehmensstrategie zu verankern.
Welche Herausforderungen gibt es bei der Umsetzung der DSGVO und wie behandelt die Schulung sie?
Typisch sind das korrekte Einholen und Verwalten von Einwilligungen, die Dokumentation der Verarbeitungstätigkeiten und die Wahrung der Betroffenenrechte. In der Schulung gehst du diese Stolpersteine mit praxisnahen Fallbeispielen und Lösungsansätzen an. Außerdem lernst du Werkzeuge und Strategien kennen, mit denen du Risiken verringerst und die DSGVO wirksam umsetzt.
Welche Grundsätze der DSGVO müssen Unternehmen beachten?
Rechtmäßigkeit, Verarbeitung nach Treu und Glauben und Transparenz, Zweckbindung, Datenminimierung, Richtigkeit, Speicherbegrenzung sowie Integrität und Vertraulichkeit. Dazu kommt die Rechenschaftspflicht: Unternehmen müssen nachweisen können, dass sie diese Grundsätze einhalten.
Was ist der Unterschied zwischen Löschung und Datenübertragbarkeit?
Beim Recht auf Löschung geht es darum, personenbezogene Daten vollständig zu entfernen, zum Beispiel wenn sie nicht mehr benötigt werden oder die betroffene Person die Löschung verlangt. Das Recht auf Datenübertragbarkeit erlaubt es der betroffenen Person, ihre Daten in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten und an einen anderen Verantwortlichen weiterzugeben. Beide Rechte stärken die Kontrolle der Betroffenen über ihre Daten.
Welche Anforderungen stellt die DSGVO an Passwortrichtlinien?
Konkrete Vorgaben zu Passwörtern enthält die DSGVO nicht. Sie verlangt aber, die Vertraulichkeit und Integrität personenbezogener Daten durch angemessene technische und organisatorische Maßnahmen zu sichern – dazu gehören auch starke Passwörter und sichere Zugangskontrollen. Eine gute Passwortrichtlinie setzt auf ausreichend lange, starke Passwörter, wo möglich Multi-Faktor-Authentifizierung und einen Wechsel bei Verdacht auf Kompromittierung statt eines starren regelmäßigen Wechsels.
Wie werden Zugriffskontrollen im Sinne der DSGVO umgesetzt?
Zugriffskontrollen sorgen dafür, dass nur berechtigte Personen auf personenbezogene Daten zugreifen. Das gelingt mit sicherer Authentifizierung, rollenbasierten Berechtigungen und der Protokollierung von Zugriffen. Unternehmen sollten Berechtigungen regelmäßig überprüfen, den Zugriff auf das notwendige Minimum beschränken und die Zugriffskontrollen dokumentieren.
Welche beruflichen Vorteile bieten Schulung und Zertifikat?
Du erweiterst dein Wissen im Datenschutzrecht und bist besser qualifiziert, DSGVO-konforme Prozesse im Unternehmen umzusetzen. Das Zertifikat zeigt Arbeitgebern und Kunden deine Fachkenntnisse und kann deine Chancen im Datenschutzmanagement oder in der Compliance verbessern. Zugleich hilft dein Wissen dem Unternehmen, Bußgelder und rechtliche Risiken zu vermeiden.
Du hast Fragen zur Schulung?
Wir beraten dich persönlich – zu Inhalten, Terminen oder einem Angebot für dein Team.
590 €
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